Verschwunden im Dschungel von Borneo … Ein Mann und sein Volk im Widerstand gegen die Vernichtung des grössten Urwalds der Welt!

Bruno Manser lebte von 1984 bis 1990 mit dem Urvolk der Penan im Dschungel von Borneo und eignete sich ihre Sprache und Kultur an. Die Penan nahmen ihn in ihre Gemeinschaft auf und nannten ihn den »Penan-Mann«. Als die ersten Bulldozer auftauchten, um den Regenwald abzuholzen, machte Manser durch spektakuläre Aktionen auf das ökologische und menschliche Desaster aufmerksam und schuf sich dadurch mächtige Feinde. Im Frühjahr 2000, auf einer geheimen Reise zu den Penan, verschwand er spurlos …

»KAMPF UM DEN REGENWALD« dringt auf Brunos Spuren in den Dschungel ein. Die Penan, seine zweite Familie, erzählen von ihren Ängsten und gemeinsamen Abenteuern mit Bruno, seinen Kämpfen mit Riesenschlangen, seinen Begegnungen mit Geistern – und wie er alle im Widerstand gegen die Holzfäller einte. Im Verein mit bewegenden Selbstzeugnissen entsteht ein neues Bild des zornigen Umweltschützers und Menschenrechtlers, der ein leidenschaftlicher Naturforscher, Mystiker und Romantiker war – immer auf der Suche nach seinem utopischen Traum aus Kindheitstagen ...

Die Geschichte vom Kampf der letzten Waldnomaden gegen die Habgier und Zerstörungswut der Industrieländer im Dschungel von Borneo, miterlebt vom großen Regenwaldaktivisten Bruno Manser. Im Jahr 2000 ging er verschollen. Sein Traum lebt fort …

»Wenn ich gross bin, möchte ich einen guten Beruf haben, der mit der Natur zu tun hat, zum Beispiel Naturforscher ... Könnte ich nur einmal nach Sumatra, Borneo und Afrika und dort im tiefen Dschungel zwischen Gorillas, Orang Utans und anderen Tieren wie ein Höhlenbewohner hausen. Ich möchte alle Fabriken, die nicht lebensnotwendig sind, dem Erdboden gleichmachen. Einen grossen Wald mit klaren Bächen und vielen Tieren an dieser Stelle leben lassen.«
Aus einem Aufsatz des 12-jährigen Bruno Manser

 
Impressum

Premieren in Anwesenheit des Regisseurs Christoph Kühn:

Berlin am 28. November um 20.00 Uhr in den Hackeschen Höfen
Freiburg am 29. November um 21 Uhr im Friedrichsbau
Köln am 4. Dezember um 20.00 Uhr in der Filmpalette